Es ist wieder Beerenzeit – mit diesen 3 Ideen macht Naschen mit Schwangerschaftsdiabetes Spaß

Es ist wieder Beerenzeit – mit diesen 3 Ideen macht Naschen mit Schwangerschaftsdiabetes Spaß

Es ist endlich Sommer und damit kehren unsere heißgeliebten Beeren wieder zurück auf die Bildfläche. Zugegeben – frische Heidelbeeren gibt es das ganze Jahr über. Aber nichts geht über selbst gepflückte Himbeeren oder Erdbeeren vom Bauern! Doch worauf mußt du dabei achten? Kannst du Beeren naschen bei Schwangerschaftsdiabetes? Hier geben wir dir drei leckere Ideen.

Das Obst und der Fruchtzucker

Natürlich ist Obst bei Schwangerschaftsdiabetes mit Vorsicht zu genießen, denn besonders Trauben oder Bananen haben einen hohen Anteil an Fruchtzucker und können schnell für einen hohen Blutzuckerspiegel sorgen. Noch mehr zum Thema Zuckergehalt von Obst kannst du in diesem Beitrag nachlesen.

Auch von Trockenobst solltest du die Finger lassen, da aufgrund des Wasserverlustes die Konzentration des Fruchtzuckers deutlich höher ist. Beeren hingegen funktionieren bei den meisten Frauen gut* und schmecken dazu noch nach Sommer pur. Dazu zählen vor allem Heidelbeeren, da sie Stoffe enthalten, die zusätzlich den Blutzuckerspiegel regulieren sollen. Aber auch andere Sorten wie Himbeeren oder Brombeeren haben wesentlich weniger Fruchtzucker als anderes Obst.

3 Ideen mit Beeren – so geht Naschen mit Schwangerschaftdiabetes

Am liebsten würde man die frisch gekauften oder gepflückten Beeren sofort vernaschen. Um aber auf der sicheren Seite für deinen Blutzucker zu sein, kombinieren wir die Beeren lieber mit anderen Lebensmitteln. Falls bei der Zubereitung doch ein paar Beeren verschwinden, ist das aber kein Problem 😉

Die Ideen kannst du ganz ohne Zucker oder Süßmittel zubereiten. Wenn du aber etwas mehr Süße möchtest, greif lieber nicht auf Zucker zurück, sondern auf andere Alternativen. Mehr dazu findest du in diesem Beitrag zum Thema Zucker ersetzen.

Backen ohne Mehl und Zucker – leckere Kuchenrezepte mit vielen Varianten

Mittlerweile gibt es viele tolle Möglichkeiten für leckere Kuchen und Gebäckstücke auch bei Schwangerschaftsdiabetes.

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Für den schnellen Snack zwischendurch: Beeren-Quark

Zutaten für 1 Port.:

  • 150g Quark natur
  • 60g Beeren
  • 2 EL Mandeln gehackt
  • Vanille oder Zimt
  • Süßmittel deiner Wahl

Zubereitung:

Die Mandeln in der Pfanne goldbraun rösten. In der Zwischenzeit den Quark mit dem Süßmittel und Zimt oder Vanille anrühren und mit Beeren und Nüssen toppen.

Die Dessert-Variante: Beeren-Auflauf

Zutaten für 2 Port.:

  • 300g Beeren (hier gehen auch die TK Beeren)
  • Vanille
  • Süßmittel
  • 2 Eiweiß

Zubereitung:

Beeren mit Vanille und etwas Süßmittel mischen und in eine kleine Auflaufform geben. Eiweiße zu Schnee schlagen, Süßmittel unterheben und auf den Beeren verteilen. Ca. 10 min bei 200°C backen. 

 

Ideal fürs Buffet: Beeren-Schoko-Spieße

Zutaten:

  • gemischte Beeren
  • zuckerfreie Schokolade
  • Nussmus
  • Holzspieße

Zubereitung:

Bereite dir 2 Schüsseln mit je einmal dem glatt gerührten Nussmus und einmal der geschmolzenen Schokolade vor. Dann spießt du eine Beere auf, tauchst sie erst in das Mus, dann in die Schoki und spießt die nächste Beere auf. 

Ist der Spieß voll, legst du ihn zum Aushärten auf einen mit Backpapier ausgelegten Teller in den Kühlschrank. 

 

Ganz viel Freude mit den Ideen!

 

*Da die Verträglichkeit wie immer sehr individuell ist, bitten wir dich, mit deinem Arzt zu sprechen und zu testen, was du gut verträgst. 

 

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Frühstück bei Schwangerschaftsdiabetes: 5 Tipps für einen guten Start in den Tag

Frühstück bei Schwangerschaftsdiabetes: 5 Tipps für einen guten Start in den Tag

Diesen Spruch kennst du sicher auch: “Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages.” Auch die Gerüchte, beim Frühstück ohne Reue zuschlagen zu können und abends bloß keine Kohlenhydrate zu essen, halten sich oft noch hartnäckig. Dabei ist mittlerweile erwiesen, dass beide zu den Ernährungsmythen gehören, die so einfach nicht stimmen.

Und gerade bei Schwangerschaftsdiabetes wäre es nicht besonders hilfreich, dich so zu ernähren, denn laut Ernährungsberatung sollst du deinen Blutzucker möglichst stabil halten. Das bedeutet nicht nur, ähnliche Portionsgrößen zu essen, sondern auch, dass mehrere kleine Mahlzeiten oft besser vertragen werden als wenige große. 

Vor allem beim Frühstück fällt es vielen Frauen schwer, sich umzustellen. Einerseits liegt das an den Gewohnheiten, andererseits an der Unsicherheit, was denn überhaupt erlaubt ist. In diesem Beitrag möchten wir dir einen allgemeinen Überblick geben, ein paar Ideen für dein Frühstück bei Schwangerschaftsdiabetes und zwei unserer absoluten Lieblingsrezepte!

Was ist nun anders beim Frühstück mit Schwangerschaftsdiabetes?

In aller Regel dient das Frühstück dazu, deine über Nacht geleerten Speicher wieder aufzufüllen, damit du den Tag energiegeladen starten kannst. Mit Schwangerschaftsdiabetes ist das etwas anders, denn das Insulin in deinem Körper funktioniert oft morgens am besten. Eine große Mahlzeit, wie du sie vielleicht gewohnt warst, würde also deinen Blutzucker unnötig in die Höhe treiben. 

Auf der anderen Seite ist es auch nicht sinnvoll, ganz darauf zu verzichten, denn ohne Nährstoffe sinkt dein Blutzuckerspiegel ab. Und wie du sicherlich von deinem Termin beim Ernährungsberater weißt, ist unser Ziel, diesen kleinen Stinker möglichst stabil zu halten. Aber wie stellst du das an, ohne völlig verzichten zu müssen?

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Tipps fürs Frühstück bei Schwangerschaftsdiabetes

Das knusprige, helle Kaiserbrötchen mit Omas Erbeermarmelade wird es wohl erst einmal nicht mehr sein – das geben wir zu. Aber das Bild von einem fast leeren Teller mit einer einzigen Selleriestange brauchen wir definitiv auch nicht! 

Mit ein bisschen Probieren und ein paar kreativen Ideen kannst du dich nicht nur satt essen, sondern auch viele neue Ideen für dein Frühstück bekommen. Wichtig dabei ist, dass du bereit bist, dich von deiner gewohnten Routine zu lösen und offen bist, Neues zu versuchen. 

Denn denke daran: Du tust es für einen guten Zweck! Und vielleicht findest du so ein paar Ideen, die du auch nach der Schwangerschaft beibehältst.

 

Tipp 1: Aus 1 mach 2

Was ist besser als 1 Frühstück? Ganz genau – 2 Frühstücke! Dein Blutzucker bleibt in der Regel stabiler, wenn du mehrere kleine Mahlzeiten statt wenigen großen zu dir nimmst. Die klassische Reihenfolge Frühstück, Mittag- und Abendessen kannst du also durch Snacks ergänzen oder sie in verschiedene Mahlzeiten aufteilen. 

So kannst du beispielsweise ein herzhaftes und ein süßes Frühstück essen oder beliebig kombinieren. Falls du vor der Diagnose eher ein großes oder sogar gar kein Frühstück hattest, wird es zunächst eine kleine Umstellung sein. Aber wie so vieles im Leben, ist auch das einfach nur eine Gewohnheit!

 

Tipp 2: Schwangerschaftsdiabetes-Superfoods

Vielleicht kennst du diesen Tipp bereits von den allgemeinen Hinweisen zur Ernährung bei Schwangerschaftsdiabetes: In Verbindung mit Fett oder auch Eiweißprodukten steigt bei vielen der Blutzuckerspiegel wesentlich langsamer an. So können viele Frauen Lebensmittel in Kombination damit genießen, die sonst die Werte zu sehr in die Höhe treiben würden. 

Für dein Frühstück kann das ein absoluter Gamechanger sein! So geht zum Beispiel oftmals Quark mit Beeren super, Vollkornbrot mit Butter und Belag oder mit Frischkäse. Auch Ei in Verbindung mit Vollkornbrot o.ä. funktioniert oft sehr gut.

Probiere hier einfach aus, was du gut verträgst und für dich funktioniert!

 

Tipp 3: Vollkorn und Co.

Viele Schwangere vertragen bestimmte Vollkornprodukte. Mal geht Weizenvollkorn nicht, dafür aber Dinkelvollkorn. Das ist sehr individuell und du kommst nicht drumherum, einfach auszuprobieren. Dasselbe gilt auch für Flocken. Was allerdings wirklich oft funktioniert, ist Vollkorn in Kombination mit Tipp 2.  Frauen, die Vollkornbrot nicht vertragen, fahren oft gut mit Knäckebrot aus Roggen oder einem Brot ohne Mehl. Das bekommst du in ausgewählten Supermärkten oder kannst du selbst backen. 

Unser Tipp: Backe gleich 2 auf einen Schlag und schneide in Scheiben, was du nicht aufbrauchst. So kannst du dir täglich einzelne Scheiben aus dem Gefrierschrank nehmen und auftauen!

 

Backen ohne Mehl und Zucker – leckere Kuchenrezepte mit vielen Varianten

Mittlerweile gibt es viele tolle Möglichkeiten für leckere Kuchen und Gebäckstücke auch bei Schwangerschaftsdiabetes.

Damit du nicht selbst suchen und ausprobieren musst, haben wir ein kleines Backbuch  für dich gezaubert:

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Tipp 4: Trick 17, wenn Brot gar nicht geht

Es kann sein, dass du schon viele Varianten an Brot versucht hast und deine Werte sogar bei Knäckebrot manchmal verrückt spielen. Das kann frustrierend sein, vor allem beim Frühstück. Aber keine Panik – auch hier haben wir Tipps für dich! 

Hast du z.B. gerne Porridge gegessen, kannst du statt der Haferflocken beispielsweise Flocken aus Hirse oder einem anderen Lebensmittel versuchen. Als Grießbrei-Ersatz kannst du Flohsamenschalen versuchen.

Isst du lieber herzhaft, sind vielleicht Oopsies etwas für dich. Oops – what? Oopsies sind eine Art Brötchenersatz aus Ei, die du nach Lust und Laune belegen kannst. Das Rezept ist übrigens eines unserer Lieblingsrezepte und du findest es weiter unten oder in unserem Kochbuch 🙂

Alternativ kannst du dir auch Rühreier oder Omelett zubereiten und entweder Gemüsewürfel reinschneiden oder mit Käse und Schinken belegen.

Mit ein wenig Kreativität findest du tolle Ideen, die dein Frühstück trotz Schwangerschaftsdiabetes abwechslungsreich und lecker machen.

 

Tipp 5: Bewegung

Dieses Thema haben wir in einem anderen Blogartikel bereits erwähnt, denn es ist wirklich wichtig und macht oft einen Unterschied. Dass Bewegung an sich schon eine gute Sache ist, wissen wir alle. Bei Schwangerschaftsdiabetes kann sie dabei helfen, den Blutzucker wesentlich langsamer steigen zu lassen. Das hilft dir, wenn du beim Essen mal daneben gegriffen hast oder deine Werte aus anderen Gründen zu hoch sind. Außerdem bringst du auch noch dein ganzes System in Schwung und verhinderst durch einen Spaziergang nach dem Essen auch noch das lästige Suppenkoma!

 

Wie du siehst, ist auch das Frühstück bei Schwangerschaftsdiabetes nichts, woran du verzweifeln solltest. Vielmehr kannst du die Umstellung nutzen, neue Rezepte auszuprobieren, schlechte Gewohnheiten hinter dir zu lassen und kreativ zu werden!

Und falls du nach unseren ganzen Beispielen fürs Frühstück auch Hunger bekommen hast, kommen jetzt unsere 2 Lieblingsrezepte fürs Frühstück – guten Appetit!

Oopsies

Woher der Name auch immer stammt – wir sind froh, dass es sie gibt! Oopsies sind ein toller Ersatz für Brötchen zu einem herzhaften Frühstück und sind schnell gemacht.

Zutaten für 6 Stück:

  • 2 Eier
  • 100g Quark
  • Salz

Zubereitung:

Die Eier trennen und das Eiweiß mit etwas Salz aufschlagen. Das Eigelb mit dem Quark mischen und unter das Eiweiß heben. Die Masse in 6 Teilen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei 180°C ca. 20 Minuten backen.

 

Oopsies Frühstück Schwangerschaftsdiabetes
Hirse Frühstück Schwangerschaftsdiabetes

Hirsebrei

Hirse ist nicht nur vielseitig einsetzbar, sondern punktet auch hinsichtlich Vitaminen und Mineralstoffen wie beispielsweise Eisen. Durch den feinen Geschmack kannst du sie auch super für süße Gerichte verwenden.

Zutaten für 2 Pers.:

  • 100g Hirse
  • 450ml Pflanzenmilch
  • 1 Karotte
  • Vanille
  • Zimt oder Kakao (je nach Lust und Laune)
  • 4 EL Joghurt
  • 150g Beeren

Zubereitung:

Die Hirse mit kaltem Wasser abbrausen und mit der Milch aufkochen. Geraspelte Karotte und die Gewürze dazugeben und 20 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren. Den Herd ausschalten, noch 10 Minuten zugedeckt quellen lassen und zum Schluss den Joghurt und die Beeren unterrühren. 

Die geraspelte Karotte verleiht dem Gericht Süße und Volumen und so hast du direkt eine kleine Portion Gemüse abgefrühstückt! Das funktioniert auch bei anderen Gerichten wie beispielsweise Porridge.

Wir hoffen, wir konnten dir hier ein paar Ideen geben für ein leckeres Frühstück. Schwangerschaftsdiabetes heißt eben nicht hungern. Hier und da ein paar Dinge ersetzen oder eben anders essen, als bisher – wir helfen dir dabei!

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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was kann man bei Schwangerschaftsdiabetes zum Frühstück essen?

Du solltest auf helle Backwaren verzichten und stattdessen lieber zu Vollkornprodukten oder Knäckebrot greifen, je nachdem, was du verträgst. Joghurt oder Quark mit Obst und Eierspeisen eignen sich ebenfalls sehr gut fürs Frühstück.

Welches Obst kann ich bei Schwangerschafstdiabetes essen?

Beeren haben den geringsten Fruchtzuckeranteil. Diese eigenen sich also am besten zum Naschen oder Backen. Hier ein paar Rezeptideen.

Und hier Infos zum Fruchtzucker in Obst.

Was darf ich bei Schwangerschaftsdiabetes naschen?

Ein Quark mit Beeren ist ein toller Snack, aber auch selbstgebackerner Käsekuchen oder zuckerfreie Schokolade eignen sich zum Naschen. Eine handvoll Nüsse stillt ebenfalls den Heißhunger und ist dazu noch sehr gesund. Davon kannst du immer ein paar in der Handtasche dabei haben.

Darf ich bei Schwangerschaftsdiabetes Joghurt essen?

Die gute Nachricht: Ja!

Am besten eignet sich ungesüßter Naturjoghrt. Mit Beeren, Nüssen etc. kannst du ihn schnell in ein leckeres Frühstück verwandeln.

Ohne wäre der Herbst nur halb so bunt: Kürbis

Ohne wäre der Herbst nur halb so bunt: Kürbis

Sobald die Tage kürzer werden, die Blätter goldene Ränder bekommen und sich die ersten Jacken in unsere Garderobe zurück schleichen, heißt es erneut: Der Sommer neigt sich dem Ende und öffnet die Tür für den Herbst. Und dann sieht man sie wieder überall: ob als Deko vor dem Haus, auf dem Bauernmarkt oder in Kochtöpfen: unsere heißgeliebten Kürbisse!

Noch vor einigen Jahren war Hokkaido der Spitzenreiter und überall zu finden. Später gab es dann Butternut, Muskat, Patisson und mittlerweile sogar den gehypten Spaghettikürbis als low carb Nudelersatz. Doch was steckt eigentlich hinter dem Herbstgemüse und was außer Suppe kann man noch Leckeres daraus zubereiten?

 

Nährstoffe

Kürbisse sind kalorienarm und haben einen geringen Anteil an Kohlenhydraten. Sie sättigen aber gleichzeitig besser als viele anderen Gemüsesorten und sind demnach ein ideales Nahrungsmittel bei Schwangerschaftsdiabetes.  Vitamine und Mineralstoffe stecken vor allem in der Schale, deshalb ist es wichtig, sie nach Möglichkeit mitzuverarbeiten. Hokkaido bietet sich dafür hervorragend an.

Kürbisse haben von Natur aus einen hohen Anteil an Vitamin A in Form von Beta-Karotin. Dieses wirkt antioxidativ und ist wichtig für unsere Sinnesorgane. Außerdem sind Kürbisse richtige Kalium-Bomben und sind damit wichtig für unsere Muskulatur sowie unseren Blutdruck und gerade der ist bei vielen Schwangern ja ein Thema.
Aber auch Vitamin C, Eisen, Magnesium und viele weitere Nährstoffe liefert das beliebte Herbstgemüse.

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Verarbeitung

Der absolute Klassiker ist wohl die Kürbissuppe. Ob klassisch, asiatisch mit Kokosmilch und Zitronengras oder auch fruchtig mit Mango – sie geht einfach immer. Auch in Currys, Gemüseeintöpfen oder in Stews findet man häufig Kürbis. Aber dann hört es oft auch schon auf. 

Wir haben uns da mal Gedanken gemacht und das Gewächs einfach mal gefüllt. Siehe da – auch das kann was! In der Schale gebacken kommt das Aroma des Kürbis richtig gut durch und geht nicht verloren. Und damit du nicht nur ein einziges Rezept hieraus mitnehmen kannst, haben wir es wie die Rezepte in unserem Kochbuch für Schwangerschaftsdiabetes gehandhabt und verschiedene Varianten erstellt. Guten Hunger!

Gefüllter Hokkaido á la Carina

  • 1 kl. Hokkaido (reicht für 2-3 Personen)
  • 1 EL Öl
  • ½ Zwiebel
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 D. Kichererbsen 
  • handvoll Cherrytomaten
  • 2 EL Frischkäse
  • ½ Feta
  • paar Blatt Radicchio
  • S, P, Thymian, Paprika
  • Parmesanhobel
Kürbis bei Schwangerschaftsdiabetes

Zubereitung

Kürbis waschen, Strunk abschneiden, halbieren und das Fruchtfleisch herauslösen. Dann innen mit etwas Öl bepinseln und für 30 min bei 200°C in den Ofen.

Währenddessen die Zwiebel und Frühlingszwiebel klein schneiden und im Öl glasig dünsten. Tomatenmark dazu und etwas anbraten.

Die Kichererbsen sowie halbierte Cherrytomaten dazu und mit dem Frischkäse verrühren. So lange einkochen lassen, bis eine sämige Masse entsteht. 

Den Radicchio klein schneiden, zusammen mit dem zerbröselten Feta zu der Masse geben und alles abschmecken.

Die Kürbishälften mit der Masse füllen, mit Parmesan bestreuen und bei 180°C für ca. 10 min in den Ofen schieben. 

Je nach Größe des Kürbis kann es sein, dass etwas Füllung übrig bleibt. Schütte am nächsten Tag einfach etwas Kokosmilch dazu und mach ein leckeres Curry daraus!

Variante mexikanisch

Fülle deinen Kürbis mit gebratenem Hack, Kidneybohnen, Mais und überbacke ihn mit Cheddar. Etwas Cumin darf hier im Hack nicht fehlen!

Variante orientalisch

Für die orientalische Variante kannst du gekochte Hirse mit Paprika, Lauchzwiebeln und ein paar getrockneten Cranberries mischen und mit Feta überbacken. Curry, Kurkuma, etwas Ingwer und eine Prise Zimt verfeinern diese Füllung. Dazu passt ein Dip aus Joghurt, Zitronensaft und Minze!

Variante deftig

Wer es deftiger mag, kann den Kürbis auch mit Hack, Lauch und Schmelzkäse oder Creme fraiche füllen. Diese Variante schmeckt wirklich lecker cremig und ist perfekt für einen kalten Abend!

Blitz-Variante

Ein echter Geheimtipp für ein gesundes Essen, das sich quasi von alleine macht. Fülle dafür den gegarten Kürbis einfach mit dem Expressreis in der Sorte deiner Wahl und überbacke das mit Käse. Fertig!

Du kannst natürlich auch mit den Kürbissorten variieren und die Füllung als Soße zu den Fasern des Spaghettikürbis essen!

Viel Spaß beim Nachkochen!

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Flammkuchenliebe – auch bei Schwangerschaftsdiabetes!

Flammkuchenliebe – auch bei Schwangerschaftsdiabetes!

Zugegebenermaßen gehen Flammkuchen ja irgendwie immer. Aber im Herbst passt die Stimmung einfach optimal dazu, denn an kalten Tagen tut das Soulfood doppelt so gut!

Der beliebte herzhafte Kuchen entstand ganz durch Zufall beim Brotbacken (die Geschichte kannst du hier lesen) und ist mittlerweile weit über die elsässischen Grenzen hinaus bekannt und beliebt. Wenn du die Grundlagen zur Ernährung bei Schwangerschaftsdiabetes kennst, dann weißt du: Der Teig ist eigentlich tabu. Heißt das nun wieder Verzicht?

Dachten wir anfangs auch. Aber dann war der Ehrgeiz für dich geweckt! Et voilá – wir haben es tatsächlich geschafft und einen alternativen “Teig” kreiert, sodass du Flammkuchen nun auch mit Schwangerschaftsdiabetes essen kannst! Und wir wären ja nicht wir, wenn es nicht auch noch ein paar Varianten gäbe. Nicht lang schnacken, ran ans Backen!

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Kochbuch Schwangerschaftsdiabetes

Flammkuchen trotz Schwangerschaftsdiabetes: Klassische Variante

  • 2 Eier
  • 110g Quark
  • 170g Reibekäse
  • 3 EL saure Sahne
  • 20g Schinken
  • ein paar Scheiben rote Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
Flammkuchen Schwangerschaftsdiabetes

Zubereitung

Ofen auf 180°C vorheizen. Eier, Quark und Käse verrühren und auf einem mit Backpapier ausgelegten Pizzablech verteilen. Für 15 Minuten backen und etwas abkühlen lassen.

Dann mit der sauren Sahne bestreichen, würzen und den Schinken sowie die Zwiebel verteilen. Nochmals 10 Minuten backen.

Mit Pfifferlingen

Probiere doch auch mal eine Variante mit Pfifferlingen, Frühlingszwiebeln, Tomaten und gekochtem Schinken! Natürlich kannst du auch andere Pilzsorten verwenden – dünn geschnittene Champignons, Steinpilz-Scheiben oder auch feine Austernseitlinge funktionieren super!

Vegetarisch

Gerade für Gemüsereste eine ideale Verwendung! Tomatenscheiben,Paprikawürfel oder Zucchini dünn aufgeschnitten – all das sind leckere Varianten für deinen Flammkuchen. Auch Antipasti-Reste machen sich toll!

Herbstlich

Kürbis einfach in feine Scheiben schneiden, etwas rote Zwiebel dazu und ein paar gehackte Walnüsse – schon ist der herbstliche Flammkuchen fertig!

Festlich

Richtig edel wird dein Flammkuchen mit gebratenem Lachs, Spinat oder Lauchstreifen!

Viel Spaß beim Nachkochen!

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Frühling ist Obstzeit! Aber weisst du, wieviel Zucker wirklich in Früchten steckt?

Frühling ist Obstzeit! Aber weisst du, wieviel Zucker wirklich in Früchten steckt?

Endlich ist er da – der Frühling! Es war lange dunkel, kalt und trist. Da kommen die wärmende Sonne und die langen Tage gerade richtig! Und sobald die Sonne da ist, hat man automatisch weniger Lust auf Schweinebraten und Co.! Endlich wieder knackige Salate, selbst gezüchtete Tomaten und ganz viel Obst. Doch es steht leider viel Zucker in Früchten. Welches Obst ist also bei Schwangerschaftsdiabetes überhaupt geeignet? Mehr dazu erfährst du in diesem Blogartikel –  außerdem haben wir noch 2 leckere Rezepte für dich!

Wie viel Zucker steckt denn nun in Früchten?

Wie wir wissen, sollen wir bei Schwangerschaftsdiabetes möglichst die Kohlenhydrate reduzieren. Schnell greift man zu Obst, weil man denkt, es sei gesund. Ist es ja auch, allerdings steckt wirklich viel Zucker in Früchten (sog. Fructose) und ja, das sind leider auch Kohlenhydrate. Wenn du noch ganz am Anfang stehst und wissen möchtest, worauf du bei deiner Ernährung jetzt besonders achten solltest, dann empfehlen wir diesen Artikel mit den Grundlagen zur Ernährung bei Schwangerschaftsdiabetes.

Die Zuckerbomben unter den Früchten

Eine Sache vorneweg: Wenn du zu Obst greifst, bevorzuge immer frische Früchte. Getrocknete Aprikosen, Datteln etc. enthalten wesentlich weniger Wasser und liefern ihren Zucker somit in konzentrierter Form. Das lässt den Blutzucker natürlich schneller ansteigen. Absoluter Spitzenreiter unter den frischen Zuckerlieferanten sind Datteln und Bananen. Kakis, Trauben, Mango, Granatapfel oder auch Litschis sind ebenfalls ganz vorne mit dabei. Auch heimisches Obst wie Äpfel oder Birnen enthalten eine ganze Menge Zucker. Wie mit vielen anderen Dingen gilt aber auch hier: die Menge ist oft entscheidend und jeder Körper reagiert anders.

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Die ‘schlanken’ Sorten – Früchte mit weniger Zucker

Neben den Zuckerbomben gibt es natürlich auch jede Menge Obstsorten, die verhältnismäßig wenig Zucker enthalten. Absoluter Spitzenreiter sind die Limette und die Zitrone! Na toll, wirst du jetzt vermutlich denken. Aber wie lecker ist im Sommer bitte frisches Zitruswasser mit Minze?

Dicht gefolgt kommen dann unsere Lieblinge: die Beeren. Neben ihrem geringen Kaloriengehalt bringen sie noch viele weiter wertvolle Inhaltsstoffe mit sich und eignen sich super als Snack oder Dessert. Besonders die Heidelbeere wird von den meisten Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes sehr gut vertragen.

Was wäre der Sommer ohne Wassermelone? Auch sie enthält wenig Zucker und dient nicht nur als Erfrischung zwischendurch, sondern hebt auch das Grillbuffet aus nächste Level – das Rezept dazu findest du weiter unten. Daneben haben auch Grapefruits und Aprikosen weniger Zucker. Eine Übersicht dazu findest du auch hier. Es gibt also jede Menge Früchte, die zur Auswahl stehen! Und außerdem gibt es da noch einen kleinen Trick…

Trick 17 – Eiweiß

Wenn du ein paar Beeren als Snack zwischendurch essen möchtest, ist das in der Regel kein Problem. Möchtest du aber ein kleines Frühstück oder einen größeren Snack für den Hunger zwischendurch daraus zaubern, kombinierst du das Obst am besten mit Quark oder Joghurt. So steigt dein Blutzucker wesentlich langsamer. Auch Nüsse in Kombination haben diesen Effekt. Außerdem sättigt der Snack dann wesentlich besser! Super praktisch, oder?

joghurt mit obst

Saft ist gesund – oder nicht?

Saft ist ja quasi Obst, oder? Das ist prinzipiell richtig, aber leider wird diesem allzu oft Zucker beigemischt, was ihn zu einer echten Kalorien- und Zuckerbombe macht. Aber auch reiner Direktsaft ist Obst in konzentrierter Form und enthält somit viel Zucker. 

Aus diesem Grund sollten nicht nur Kinder immer Schorlen trinken, sondern auch Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes. Dabei sollte die Schorle möglichst dünn gemischt sein.

Unser Tipp: Kalter Früchtetee ohne Zucker! Er schmeckt lecker und du kannst Unmengen davon trinken!

Der Sommer kann kommen!

Schwangerschaftsdiabetes bedeutet also nicht, dass du kein Obst mehr essen darfst – ganz im Gegenteil! Beeren können sehr gut als Ersatz für Süßigkeiten genutzt werden und auch auf das heißgeliebte Dessert musst du nicht verzichten. Mehr zum Thema Snacken bei Schwangerschaftsdiabetes findest du in diesem Beitrag. Und vielleicht lernst du so ein paar neue Rezepte kennen – wie beispielsweise unsere Erdbeer-Salsa oder den Wassermelonen-Salat:

Gegrillter Spargel mit Erdbeer-Salsa

Passt toll zu Steak, Lammkoteletts oder auch Lachs! Aber auch ein Ofen-Feta oder Ziegenkäse passen toll dazu!

Für 2 Pers.:

  • 500g grüner Spargel
  • 5 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 300g Erdbeeren
  • frische Minze
  • 3 EL Limettensaft
  • ein paar Pinienkerne

Den Spargel am unteren Ende schälen, mit 2 EL Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Entweder auf dem Grill oder in einer Grillpfanne braten.

Die Erdbeeren in kleine Stücke schneiden und mit dem Limettensaft marinieren. Die Kerne rösten. Dann die Minze grob schneiden, die Salsa mit Salz, Pfeffer und Öl abschmecken und auf dem warmen Spargel verteilen! Hmmmm… lecker!

Zucker in Fruechten_Erdbeer Salsa
Zucker in Fruechten - Wassermelone

Wassermelonen-Salat

Die ideale Beilage zum Grillen!

Für 2 Pers.:

  • 800g Wassermelone
  • 200g Feta (pasteurisiert)
  • frische Minze
  • Saft von 1 Limette
  • 2 EL Balsamico
  • 2 handvoll Nüsse oder Pinienkerne
  • Salz, Pfeffer
  • 3 EL Olivenöl

Die Melone und den Feta in Stücke schneiden. Die Minze abzupfen und grob schneiden. Die Kerne ohne Öl in einer Pfanne rösten. 

Den Limettensaft mit Balsamico, Salz, Pfeffer und Öl mischen und alles zusammen in einer Schüssel vermengen.
Danch einfach schmecken lassen
 

Fazit

Ganz auf Obst verzichten musst du keineswegs, achte nur darauf, dass du nicht zu den Zuckerbomben greifst. Eine handvoll Beeren als Snack sind super und gerade jetzt, wenn die warme Jahreszeit kommt auch frisch und saisonal.

Die beiden Rezepte haben wir selbst ausprobiert und fanden sie super lecker, daher wollten wir sie unbedingt mit euch teilen. Gerade die Erdbeer-Salsa war ein Traum…

Auch bei Obst gilt wieder: jeder Körper reagiert anders. Probiere einfach mal aus, was du gut verträgst. Vielleicht ist ja doch hin und wieder etwas Abwechslung in Sachen Obst drin. Unsere Beiträge sind keine Beratung. Bist du dir unsicher, dann sprich unbedingt mit deinem Arzt oder Ernährungsberater.

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Snacken mit Schwangerschaftsdiabetes – völlig ok oder absolutes No-Go?

Snacken mit Schwangerschaftsdiabetes – völlig ok oder absolutes No-Go?

Unser typisches Essverhalten ist ganz klassisch bestimmt durch Frühstück, Mittag- und Abendessen. Und dann sind da noch diese Zwischenmahlzeiten, Snacks, Naschereien oder wie immer man sie betiteln möchte. Für manche ist das einfach nur der Apfel zwischendurch, für andere muss das Wurstbrot herhalten und wieder andere plündern dafür die Naschkiste im Büro. Doch wie sieht es aus mit dem Snacken mit Schwangerschaftsdiabtetes?

Gerade während einer Schwangerschaft entwickeln viele Frauen ganz bestimmte Gelüste und Essgewohnheiten, denen sie auch in aller Regel nachgehen können. Richtig – in aller Regel. Mit der Diagnose ‘Schwangerschaftsdiabetes’ ist das nämlich alles andere als Ponyhof. Und genau hier liegt oft das Problem: Du bekommst eine Beratung und weißt danach auch, was Schwangerschaftsdiabetes ist. Wie du das aber im Alltag umsetzt, sagt dir keiner so richtig. Da stellst du dir dann Fragen wie: “Darf ich das jetzt essen? Was ist erlaubt? Wie viele Mahlzeiten sind gut? Darf ich snacken? Wenn ja, was?”

Dir wird gesagt, dass du Zwischenmahlzeiten einbauen sollst, du weißt aber gar nicht, welche Möglichkeiten du beim Snacken mit Schwangerschatsdiabetes hast. In diesem Artikel möchten wir dir die Angst vor Snacks nehmen, Tipps geben und haben auch ein paar leckere Rezepte für dich!

Snack: ja oder nein?

Die gute Nachricht: na klar gehen Snacks – auch mit Schwangerschaftsdiabetes! Es ist sogar in den meisten Fällen besser für deinen Blutzucker, mehrere kleinere Mahlzeiten zu dir zu nehmen. Durch eine regelmäßige Zufuhr von Nährstoffen bleibt der Blutzuckerspiegel konstanter und Schwankungen sind seltener. So beugst du auch dem fiesen Heißhunger vor!

Natürlich ist das keine vorgeschriebene Regel und von Frau zu Frau sicher sehr individuell. Entscheide das gerne nach deinen persönlichen Vorlieben und in Absprache mit deinem Arzt, wenn du dir unsicher bist.

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Was ist bei Snacken mit Schwangerschaftsdiabetes zu beachten?

Grundsätzlich gilt dasselbe wie bei den großen Hauptmahlzeiten auch: vermeide Zucker und Weißmehlprodukte, greife eher zu Beeren als zu anderem Obst, vermeide Fertigprodukte und trinke dazu möglichst viel Wasser. 

Für den Arbeitsalltag im Büro empfehlen wir dir, immer etwas mitzunehmen. Das können Nüsse, ein Joghurt oder frische Beeren sein. Denn wie in jedem Büro stehen sicher auch bei dir immer ein Kuchen, Süßigkeiten oder sonstige Kleinigkeiten herum, die nette Kollegen für das ganze Team mitgebracht haben. Damit du nicht leer ausgehst und auch nicht Gefahr läufst, doch etwas Falsches zu essen, fährst du mit dieser Grundregel sehr gut!

Auch für den Snack unterwegs lohnt es sich, gut vorbereitet zu sein. Denn was steuern wir meistens an, wenn uns unterwegs der kleine Hunger überkommt? Genau – die Bäckerei. Nimm dir also lieber immer etwas mit, falls du plötzlich hungrig wirst. Denn genau diese Schwankungen beim Blutzucker solltest du während der Schwangerschaftsdiabetes möglichst vermeiden!

 

Bäcker und Co. sind tabu – was kann ich dann bei Gestationsdiabetes zwischendurch essen?

Zugegeben – diese Diagnose ist im ersten Moment schon etwas frustrierend. Aber es ist, wie es ist. Und aus eigener Erfahrung können wir sagen: Wenn du den ersten Moment überwunden hast, siehst du sogar die positiven Aspekte. Du lernst nämlich ganz viel neue Lebensmittel kennen, beschäftigst dich automatisch mit gesünderer Ernährung und setzt dich mit dir und deinem Körper auseinander. Da bleiben immer ein paar Dinge hängen, auf die du nie wieder verzichten willst!

Wenn du zwischendurch wenig Hunger hast und wirklich nur eine Kleinigkeit möchtest, eignen sich Beeren, Nüsse oder ein Stück dunkle Schokolade, falls du das verträgst. Wenn es etwas mehr sein darf, ist ein Joghurt mit Beeren super schnell gemacht und sättigt zusätzlich durch den Joghurt. Als herzhafte Snacks eignen sich zum Beispiel ein Knäckebrot mit Frischkäse oder Rohkost mit Hummus. 

Als kleine Anregung für deinen nächsten Snack haben wir hier ein paar diabetikerfreundliche Rezepte für dich rausgesucht. Viel Spaß beim Snacken!

Chiapudding

  • 50g Chiasamen
  • 400ml Pflanzenmilch
  • 100g Joghurt
  • Zimt
  • Süßungsmittel nach Belieben, wenn nötig
  • Beeren

Zubereitung:

Die Chiasamen mit der Milch verrühren und am besten über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.

Dann den Zimt und den Joghurt unterrühren und mit Beeren toppen. Nach Belieben süßen, wenn nötig, aber Zimt und die Beeren geben schon einen unschlagbaren Geschmack her. 

Als Alternative kannst du die Beeren auch pürieren und als Fruchtspiegel auf den Chia-Pudding geben!

Snacken mit Schwangerschaftsdiabetes
Snacken mit Schwangerschaftsdiabetes

Pizzataler

Zutaten für 2 Pers.: 

  • 1 große Zucchini oder Aubergine
  • 1 Becher saure Sahne
  • 200g Kochschinken
  • 4 Champignons
  • 1 Paprika
  • ½ Zwiebel
  • 100g Reibekäse
  • 1TL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Paprika, Oregano

Zubereitung:

Die Zucchini oder Aubergine halbieren und längs in Scheiben schneiden. Mit Salz bestreuen und zur Seite stellen.

Die Paprika, den Schinken, die Zwiebel und die Pilze klein schneiden und mit der sauren Sahne, dem Tomatenmark, den Gewürzen und der Hälfte vom Käse mischen. 

Das Wasser von den Gemüsescheiben mit einem Küchentuch mit leichtem Druck abtupfen, die Masse darauf verteilen und mit dem restlichen Käse bestreuen. Dann für ca. 20 Minuten bei 180°C im Ofen überbacken! 

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was darf ich bei Schwangerschaftsdiabetes naschen?

Ein Quark mit Beeren ist ein toller Snack, aber auch selbstgebackerner Käsekuchen oder zuckerfreie Schokolade eignen sich zum Naschen. Eine handvoll Nüsse stillt ebenfalls den Heißhunger und ist dazu noch sehr gesund. Davon kannst du immer ein paar in der Handtasche dabei haben.

Welche Schokolade kann ich bei Schwangerschaftsdiabetes essen?

Hier gilt “Je weniger Zucker sie enthält, desto besser!” Viele Frauen vertragen Zartbitterschokolade, aber es gibt mittlerweile auch leckere zuckerfreie Varianten.

Welchen Zucker kann ich bei Schwangerschaftsdiabetes nehmen?

Herkömmlicher Zucker sollte möglichst vermieden werden. Ersetze ihn lieber durch ein Süßmittel deiner Wahl, dann mußt du nicht ganz auf Süße verzichten.
Achtung: auch Obst hat viel Fruchtzucker. Manchmal wird Zucker durch reife Bananen ersetzt (z.B. beim Backen), aber das ist für dich leider auch ein No-Go.

Welchen Kuchen darf ich bei Schwangerschaftsdiabetes essen?

Wähle am besten einen Kuchen mit wenig Teig aus, zum Beispiel Käsekuchen. Wenn du selbst bäckst, versuche auch darauf zu achten, den Teig möglichst dünn zu halten und den Zucker zu erstetzen.

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